WohnBau Mühlheim am Main GmbH

Skulpturen schaffen Identität und verschönern das Stadtbild


Kunstobjekte im öffentlichen Raum leisten einen wichtigen Beitrag zur Identität eines Stadt- oder Wohnquartiers. Diesen Gedanken hat die WohnBau Mühlheim am Main GmbH bei der Sanierung eines Wohnquartiers umgesetzt. Künstler wurden mit der Gestaltung von Skulpturen zum Thema „Wohnen mit den vier Elementen“ beauftragt. Die Arbeiten verschönern nicht nur die Wohnanlagen, sondern visualisieren gleichzeitig das Selbstverständnis der WohnBau als modernes, sozial und kulturell engagiertes Dienstleistungsunternehmen. Die Skulpturen, die für die Wohnanlagen in der Mühlheimer Schillerstraße gestaltet wurden, haben als gemeinsames Thema die vier Elemente Wasser, Feuer, Erde und Luft. Alle Skulpturen wurden als Stahlgestelle auf standsicheren Fundamenten angelegt, mit pigmentiertem Beton angeworfen, ausmodelliert und teilweise mit Mosaiken belegt.
 „Die einzelnen Skulpturen können als Ganzes erfahren werden und verbinden so die vier Häuserriegel zu einem Wohnquartier“, erklärt Ralf Petzold, Geschäftsführer der WohnBau. Gleichzeitig sei aber auch jede Skulptur ein eigenständiges Kunstwerk mit eigener Aussagekraft und Symbolgehalt und diene so als unverwechselbares Identifikationsmerkmal, mit denen die einzelnen Wohnhäuser voneinander unterschieden werden können. Für die Mieter der Häuser wird es damit viel einfacher, sich zu ihrem Teil des Wohnquartiers zugehörig zu fühlen. „Das war ein wesentliches Ziel des Projektes“, betonte Petzold.
Die neuen Skulpturen befinden sich jeweils an den zur Straße hin geöffneten Eckpunkten der Wohnanlagen und tragen so unmittelbar zu einer Verschönerung des Stadtbildes bei. „Passanten und Autofahrer, die Mühlheim durchqueren, nehmen die neu gestalteten Wohnanlagen überaus positiv wahr“, so der Geschäftsführer weiter. Die WohnBau präsentiert sich somit nicht nur für ihre Mieter und deren Besucher, sondern auch gegenüber Passanten als innovatives Unternehmen.
Mit der Realisierung der Skulpturen beauftragte die WohnBau mit Michael Tresser einen Künstler aus Mühlheim, der gemeinsam mit anderen Künstlerinnen und Künstlern, Pädagoginnen und Pädagogen sowie einer Stuckateurin unter dem Namen „PÄDong“ bereits eine Vielzahl an Großskulpturen für den öffentlichen Raum gestaltet hat. „Uns hat bei der Entscheidung für Michael Tresser besonders überzeugt, dass die Ausgestaltung der Skulpturen sich an der Vorstellung von Kindern orientiert und deshalb ohne viel Erklärungsbedarf eine starke Wirkung auf den Betrachter hat“, erklärt Petzold. Außerdem wolle man als städtisches Unternehmen bewusst ortsansässige Künstler fördern.
„Es war uns auch wichtig, den Mietern die Möglichkeit zu geben, sich aktiv an der Gestaltung ihres unmittelbaren Wohnumfeldes zu beteiligen“, betont Petzold. So wurden die Ideen für die Skulpturen gemeinsam mit Mietern bei einer „Ideenwerkstatt“ entwickelt. Einige Mieter haben danach auch unter Anleitung der Künstler bei der Gestaltung der Skulpturen mitgewirkt. „Diese künstlerische Tätigkeit hat bei den beteiligten Mietern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen“, stellt Ralf Petzold fest. „Sie sind stolz auf das, was sie selbst geschaffen haben und achten sehr darauf, dass die Skulpturen gepflegt bleiben.“ Die WohnBau Mühlheim profitiert davon, dass die Mieter selbst wieder verstärkt auf die Sauberkeit der Anlagen achten und gerne in den neu gestalteten Wohnanlagen zu Hause sind. „Und alle Besucher nehmen einen positiven Eindruck von Ihrem Besuch im Wohnhaus an der Schlange oder im Wohnhaus beim Kobold mit nach Hause“, erklärt Petzold abschließend. Weitere Informationen unter: 

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