Dortmund gründet neue Institution

Stiftung Soziale Stadt

 

Wie kann man die Situation in sozialen Brennpunkten verbessern? Wie die Probleme effektiver in Angriff nehmen? Wie Armut bekämpfen und wie die Worthülse Integration mit Leben füllen? Diese und mehr Fragen stellen sich die Mitglieder des Projektverbundes Nordstadt seit Langem. Nun haben sie eine Antwort: die Stiftung Soziale Stadt. Mit Neugründung der Stiftung soll der Aktionsplan Soziale Stadt durch bürgerschaftliches Engagement flankiert werden. Vorstand und Kuratorium der Stiftung arbeiten ehrenamtlich, um das Geld nur da einzusetzen, wo es gebraucht wird. Der Verein „Planerladen“ hat den Grundstein gelegt und als Erststifter das Grundkapital (127.000 Euro) zugeschossen. Nun soll der Fördertopf mit Spenden aufgefüllt werden. In dem namhaft besetzten Kuratorium mit Oberbürgermeister Ullrich Sierau ist unter anderem auch Klaus Graniki (DOGEWO21) vertreten. Der Aktionsplan Soziale Stadt versteht sich als gesamtstädtische Strategie, um Armut in Dortmund zu bekämpfen. Über 2.000 Personen aus Politik und Verwaltung, Verbänden und Kirchen, Vereinen und Organisationen beteiligen sich an den Diskussionen. Arbeitsgruppen umrissen Handlungsfelder und Leitlinien in knapp 30 Veranstaltungen. Trotz der Finanzkrise wurden bereits Projekte im Aktionsplan wie mobile Jugendarbeit oder Schulsozialarbeit umgesetzt. Rund fünf Millionen Euro flossen so bereits in die Aktionsräume.