
Wohnungswirtschaft aktuell
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Schwerpunktthema Outsourcing
So denkt die Wohnungswirtschaft über Outsourcing
Wie hoch ist das Interesse von Wohnungsunternehmen an Outsourcing wirklich? Welche Bereiche sind dafür prädestiniert? Eine Umfrage der WP-Gesellschaft Deloitte unter 48 Wohnungs- unternehmen gibt Anhaltspunkte. Dabei ist zu erwähnen, das zwar alle Größenklassen in etwa gleich vertreten waren, sich aber die Mehrheit (52 Prozent) der teilnehmenden Unternehmen in öffentlicher Hand befinden, 40 Prozent sind privatwirtschaftlich organisiert, acht Prozent am Kapitalmarkt vertreten.
Große Wohnungsunternehmen zeigen sich grundsätzlich interessierter an Outsourcing-Prozessen als kleine Unternehmen. Das geht aus der Studie „Erfassung und Abrechnung von Betriebskosten bei Wohnungsunternehmen. Interne Leistungserbringung und Outsourcing im Vergleich“ vom Oktober 2011 hervor. 75 Prozent der Unternehmen mit mehr als 50.000 Wohneinheiten, die an der Deloitte-Studie teilgenommen haben, haben ein mittleres oder gar hohes Interesse bekundet, aber auch bei kleineren Unternehmen lag der Wert bei mehr als 60 Prozent. Lediglich in der Größenklasse 25.000 bis 50.000 Wohneinheiten fand sich kein Unternehmen mit hohem Interesse Eine Senkung der Kosten verbinden allerdings nur relativ wenige Wohnungsunternehmen mit dem Auslagern von Geschäftsprozessen, lediglich 29 Prozent bewerteten dies tatsächlich als Vorteil eines Outsourcings. Eine Qualitätsverbesserung versprechen sich gar nur etwa 17 Prozent. Die höchste Zustimmung erreichen die dem Outsourcing oft zugeschriebenen Vorteile „Konzentration auf Kernkompetenzen“ (46 Prozent) und „Flexibilitätserhöhung“ (44 Prozent). Angesichts der schlechten Werte für Kostensenkung und Qualitätsverbesserung mutmaßen die Forscher, dass sich die Wohnungsunternehmen zum einen gut aufgestellt sehen könnten, zum anderen aber auch, dass sie der Meinung sein könnten, dass leistungsfähige Dienstleister noch fehlen.
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