Schwerpunkthtema - Neues Marketing im Internet

Willkommen im Web 2.0!

 

An die Pflege der eigenen Internetseite haben sich selbst kleine Wohnungsunternehmen inzwischen gewöhnt. Doch schon stellen sich neue Herausforderungen: Facebook, Twitter, YouTube und Co. haben das Internet zum Mitmach-Medium mutieren lassen. Ist es auch ein Mitmach-Muss für Wohnungsunternehmen?
Die 50-Millionen-Grenze ist überschritten: 51,7 Millionen Deutsche nutzen laut der Anfang August erschienenen ARD/ZDF-Onlinestudie 2011 das Internet. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 73,3 Prozent, 2010 waren es noch 69,4 Prozent. Für diese Zunahme sind vor allem die Über-60-Jährigen verantwortlich: 34,5 Prozent dieser Altersklasse nutzen inzwischen das Internet, 23 Prozent mehr als im Vorjahr. Es kann somit nicht mehr der Rede davon sein, das Internet sei nur ein Medium der jungen Generation. Es bewegen sich also mehr Menschen im Netz, und Hauptziel ist es nach wie vor die Kommunikation. Foren wie Facebook oder Dienste wie Twitter erlauben den schnellen Austausch über wichtige Themen – etwa die Wohnungssuche.
Die Mund-zu-Mund-Propaganda, die früher ebenso über den Markterfolg eines Unternehmens mitentschied wie heute, wird dieser Tage virtuell geführt. Das ist nicht unbedingt nur ein Risiko für Wohnungsunternehmen, sondern auch eine Chance: Denn die virtuelle Mund-zu-Mund- Propaganda ist sichtbar! Die Unternehmen können nachlesen, was Menschen von ihnen halten. Manche Wohnungsgesellschaften gehen einen Schritt weiter, sie spielen mit im Web 2.0. Gleichzeitig wird ein neuer Trend massentauglich: das mobile Internet. Smartphones wie das iPhone erobern den Markt, auch hier haben Wohnungsunternehmen bereits eigene Anwendungen, sogenannte Apps, entwickelt. In Lemgo hat das gar nicht so viel gekostet, wie manch einer vielleicht glaubt. Die Wohnungswirtschaft hat erst angefangen, die neuen Möglichkeiten der digitalen Welt zu erforschen, umso wichtiger ist es, von den Erfahrungen der Pioniere zu profitieren. 

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