Gewinnermittlung

E-Bilanz

 

§ 5 b EStG regelt das elektronische Einreichen von Gewinnermittlungsunterlagen. Mit Datum vom 28. September 2011 hat das Bundesfinanzministerium nunmehr ein überarbeitetes Anwendungsschreiben veröffentlicht, das die Grundlage für die Umstellung auf die E-Bilanz bildet. In dieses endgültige Schreiben sind die Erkenntnisse aus der Pilotierung der Kerntaxonomie aus dem Frühjahr 2011 eingeflossen. Für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gibt es eine Ergänzungstaxonomie.
Grundsätzlich ist die Einreichung einer elektronischen Bilanz erstmals im Jahr 2014 (Unterlagen des Geschäftsjahrs 2013) notwendig. Für 2012 (Einreichung 2013) können die Unterlagen in Papierform eingereicht werden. Für Vermietungsgenossenschaften gilt eine spätere Einführungsfrist. Eine eigenständige Bund-Länder-Arbeitsgruppe (Untergruppe der Fach-AG Taxonomie) befasst sich mit der Problematik der elektronischen Übermittlung von Bilanz und GuV-Rechnung für steuerbefreite Körperschaften mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb oder anderen steuerpflichtigen Teilen. Es wird derzeit darüber beraten, was von den betroffenen Körperschaften bisher gefordert beziehungsweise akzeptiert wurde. Man wolle wohl nicht mehr fordern als das, was auch bislang – in Papier – üblich sei. Bei der gemeinsamen Veranstaltung „Aktuelles Steuerrecht“ des VdW Rheinland Westfalen, VdW südwest und VdW saar am 16. November 2011 war die Einführung der E-Bilanz Schwerpunktthema (Unterlagen zu dieser Veranstaltung können gegen eine Gebühr von 50 Euro angefordert werden). Ergänzend bieten wir Ihnen ein Merkblatt zur E-Bilanz vom DWS Verlag an: J. Gnewuch, Telefon: 0211 16998-28 und A. Kirchhof, Telefon: 069 97065-138,

j.gnewuch‎@‎vdw-rw.de

anke.kirchhof‎@‎vdwsuedwest.de