Bevölkerungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen

Nebeneinander von Schrumpfung und Wachstum


NRW schrumpft – an dieser Tatsache lässt auch die neuste Bevölkerungsvorausberechnung des Landesbetriebs Information und Technik NRW (IT.NRW) keinen Zweifel. Allerdings sind die Städte und Regionen nicht gleichermaßen betroffen. Das IT.NRW (vormals Statistisches Landesamt) geht bis zum Jahr 2030 von einem Rückgang der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens um 3,7 Prozent aus. Ausschlaggebend ist dafür die natürliche Bevölkerungsentwicklung, d.h. der Rückgang der Geburtenrate (- acht Prozent) und eine Zunahme der Sterberate (+ acht Prozent). Ein positiver Zuwanderungssaldo mildert die negative Entwicklung leicht ab. Nach Auskunft des IT.NRW werden fünf kreisfreie Städte und sechs Kreise von Bevölkerungsgewinnen profitieren. Dies sind die Landeshauptstadt Düsseldorf sowie die Städte Aachen, Bonn, Köln und Münster, aber auch der Rhein-Sieg- und der Rhein- Erft-Kreis sowie die Kreise Borken, Gütersloh, Kleve und Paderborn. Konzentriert sich das Wachstum insbesondere auf die Rheinschiene, so ist Südwestfalen ganz besonders von einem Rückgang der Bevölkerung betroffen: der Märkische Kreis (- 14,8 Prozent), der Hochsauerlandkreis (- 13,4 Prozent) und der Kreis Siegen-Wittgenstein (- 11,5 Prozent) gehören mit zu den zehn am stärksten von der Schrumpfung betroffenen Kreisen. Mehr Informationen (u. a. die Bilanzierung nach Altersgruppen) unter:

Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.it.nrw.de