Studie anhand von zehn Großstädten

Renaissance der Stadt?

 

„Zurück in die Stadt – oder: Gibt es eine neue Attraktivität der Städte?“ ist der Zwischenbericht eines Ressortforschungsprojektes des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) überschrieben, der als Ausgabe 02/2011 in der Reihe BBSR-Kompakt erschienen ist. Untersucht wird anhand von zehn deutschen Großstädten, die ein Bevölkerungswachstum aufweisen können, „inwieweit das Wachstum geplant ist, das heißt ob es Resultat gezielter Strategien ist und unter welchen Bedingungen diese Strategien greifen“. Ausgewählt wurden die Städte Aachen, Bonn, Dresden, Freiburg, Ingolstadt, Jena, Karlsruhe, Köln, München und Potsdam, für die jeweils eine Fallstudie anhand eines Fragenkatalogs erarbeitet wurde. Neben allgemeinen Fragen zur Ausprägung und Bewertung des Bevölkerungswachstums wurde auch ermittelt, wie die Städte Ursache und Folgen dieser Entwicklung einschätzen – Vergleich und Analyse dieser Studien sind Gegenstand des Projektes. Einen der wichtigsten Attraktivitätsfaktoren für Bevölkerungswachstum stellt das Vorhandensein von Beschäftigungs- und Ausbildungsplätzen dar. Die Wahl des Wohnortes erfolgt aber oftmals regional, nicht ausschließlich lokal – so dass das Wachstum nicht allein darauf zurückzuführen ist. Gründe für eine Wohnstandortwahl außerhalb des Stadtgebietes sind unter anderem das Angebot an geeignetem Wohnraum und der Preis. Liegen Preise inner- und außerhalb des Stadtgebietes auf einem ähnlichen Niveau, erfolgt oftmals die Entscheidung für eine Wohnung in der Stadt, da hier weitere Vorteile (Infrastrukturen, kurze Wege) gesehen werden. Ob die Entwicklungen und die Attraktivität der Städte nachhaltig und planbar sind? Das sind Fragen, die im Abschlussbericht des Projektes aufgegriffen und erläutert werden.

Direktdownload BBSR-Bericht Kompakt 02/2011

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