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des VdW Rheinland Westfalen,
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Schwerpunktthema Abriss
Sanieren mit dem Bagger - Abriss als Chance
Sanieren muss nicht immer die sinnvollste Lösung sein. Die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen diskutiert verstärkt den Abriss und Neubau als Alternative zur Bestandsmodernisierung. Die gestiegenen Bedarfe an barrierefreien Wohnungen wie an Wohnungen mit gutem energetischem Standard befördern diese Diskussionen. Mitgliedsunternehmen des VdW Rheinland Westfalen und des VdW südwest stoßen bei ihren strategischen Portfolioüberlegungen zunehmend auf Bestände in Quartieren, wo es abzuwägen gilt, ob nicht der Abriss die bessere Alternative ist, um ein nachhaltiges und zukunftsfähiges Wohnungsangebot zu schaffen, wie auch die Projektbeispiele zeigen.
Auf Bundesebene hat das von der Kampagne „Impulse für den Wohnungsbau“ zur Bauministerkonferenz am 10. und 11. Dezember 2009 vorgelegte Positionspapier zur Förderung des Wohnungsbaus unter anderem das Thema des Abrisses und Ersatzneubaus forciert. Das von mehreren bau- und wohnungswirtschaftlichen Verbänden und vom Deutschen Mieterbund unterzeichnete Papier fordert unter anderem die Gleichstellung der Förderung von Sanierung und Neubau/Bestandsersatz in den KfW-Programmen und die Aufstockung des KfW-Programms für „Altersgerechtes Bauen“ und Erweiterung auf Neubau/Bestandsersatz. Die Unterzeichner stellten dazu fest, dass die derzeitige Förderstruktur einzelwirtschaftliche Entscheidungen „pro Sanierung“ begünstige. Dies führe zu volkswirtschaftlich unbefriedigenden Ergebnissen, denn sinnvoll sei die gleichzeitige energetische und altersgerechte Anpassung. Bei einigen Gebäudetypen sei unter diesen Voraussetzungen Abriss und Neubau die wirtschaftlichste Variante. Zudem ließen sich die neuen Anforderungen der EU an den Gebäudesektor am besten erreichen, indem Gebäude, die besonders viel Energie benötigen, durch neue ersetzt würden. Die notwendige Anpassung der Förderkriterien könne durch Verordnungen geregelt werden.
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