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Workshop am 28. Januar 2010 in Düsseldorf
Kraft-Wärme-Kopplung in der Wohnungswirtschaft: Es lohnt sich – und zwar immer mehr
Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist ein spannendes Thema für die Wohnungswirtschaft. „Es ist ein dynamischer Markt, den Wohnungsunternehmen im Blick haben sollten. Praxisbeispiele zeigen, dass die energetische Versorgung durch Blockheizkraftwerke wirtschaftlich attraktiv sein kann“, erklärte Roswitha Sinz, Abteilungsleiterin des VdW Rheinland Westfalen, im Rahmen des Workshops „Kraft-Wärme- Kopplung in der Wohnungswirtschaft“, den der Verband in Kooperation mit der EnergieAgentur.NRW am 28. Januar 2010 in Düsseldorf durchführte.
Rund 100 Vertreter aus der Wohnungswirtschaft waren nach Düsseldorf gekommen, um sich über Neuerungen im rechtlichen Rahmen und neue technische Entwicklungen zu informieren. „Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung beruht auf der gleichzeitigen Erzeugung und Nutzung von Strom und Wärme. Bei dieser Technologie wird der eingesetzte Brennstoff effektiver ausgenutzt als bei der getrennten Erzeugung“, verdeutlichte Matthias Kabus von der EnergieAgentur.NRW. „Mit der kombinierten Wärme- und Stromerzeugung erreichen moderne KWK-Anlagen einen energetischen Nutzungsgrad der eingesetzten Primärenergie, der zwischen 80 und 90 Prozent und damit wesentlich höher als bei herkömmlichen Verfahren zur getrennten Erzeugung von Wärme und Strom liegt“, betonte er. Besonders in Bereichen, die ganzjährig viel Strom und Wärme benötigten, seien KWK-Anlagen interessant. Ihre Alltagstauglichkeit hat die KWK längst bewiesen. Ein Beispiel, die Prae-Bau-Siedlung der DOGEWO21 Dortmunder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH, wurde zum Abschluss des Workshops von Gerd Brauner von der DOGEWO21 vorgestellt.
